Schreckliche Tatsachen......
.....ereilten uns, als Mitte Juni der Notruf kam ca. 150 Tiere mit einem anderem Tierschutzverein abzuholen ! Wir sahen das Grauen, das blanke Entsetzen der Tiere, wir sahen kranke, verletzte und sogar tote Tiere. Wieviele es letztendlich waren, konnten wir bei der Menge schon gar nicht mehr überschauen. Aber es waren sehr viele, mehr als 150. Es war ein Typ, der einfach Böcke und Weibchen zusammen hielt, die sich dann planlos vermehrten. Inzucht war die Folge, mit all den schrecklichen Auswirkungen. Herzfehler, keine Augen, Totgeburten und anderes mehr !
Als das Veterinäramt eingriff, war es fast zu spät. Bei Ankunft der Tiere standen uns allen die Tränen in den Augen. Wir fanden tote Tiere, Tiere, denen er absichtlich oder auch nicht die Beinchen gebrochen hatte. Einem Tier sogar so, dass es einen offenen Bruch hatte. Es war nur noch an einem Hautfetzen und mit einer Sehne zusammengehalten. Das Füßchen war fast abgestorben und der Eiter schon so tief in den Körper des Tieres eingedrungen, dass es eine Erlösung für das Tier war es einzuschläfern. Alle Tiere waren in einem sichtlich verwahrlosten Zustand. Sie hatten alle Untergewicht, Milben, Pilz und infolge der Inzucht die bereits erwähnten Herzfehler, keine Augen u.ä..
Ein kleiner Teil der Tiere konnte bereits schnell vermittelt werden, viele mussten auf ein weiteres Tierheim verlagert werden. Leider haben wir auch einige einschläfern müssen oder sie sind aufgrund der schlechten Behandlung verstorben. Wir alle waren für diese Tiere im Dauereinsatz und wir möchten jedem Danken, der hier zum Wohle der Tiere bereit war zu helfen.
Viele der Weibchen waren gedeckt und auch für die bei uns geborenen Jungtiere mussten Pflegestellen gefunden werden, da bis vor unserer Ankunft kein Tier vom anderem Geschlecht getrennt saß. Einige konnten erst spät vermittelt werden, da es ihr Allgemeinzustand nicht zuließ.
zurück