Wieder einmal dramatisches Tierelend aufgedeckt!
So haben wir doch noch die Bilder der schlimmen Notfälle des vergangenen Sommers noch nicht richtig überwunden, da beschert uns das neue Jahr schon wieder den nächsten traurigen Fall. Wo anderswo in den Tierheimen die Boxen voll sind mit ausländischen Hunden, denken wir längst um und helfen den in Not geratenen Kleintieren. Denn Meerschweinchen & Co. haben in Sachen Leid, Aussetzung und unzähligen Vernachlässigungen und Misshandlungen den Hunden und Katzen längst den traurigen Rang abgelaufen. Der aktuelle Fall ist sicherlich mit einer der Schlimmsten seit unserer Vereinsgründung.
Aus einem Garten eines Einfamilienhauses in dem ein demenzkranker Mann seine ca. 200 Meerschweinchen planlos vermehren ließ und aufgrund seiner Krankheit sich nicht mehr um seine Tiere kümmern konnten wurden lediglich nur noch 74 Tiere gerettet. Die Tiere alle trächtig, hochgradig vermilbt und voller Pilz sind alle in einem sichtlich schlechtem Zustand. Die Tiere die eigentlich überhaupt nicht zu Kannibalismus neigen haben sich rein aus ihrem Überlebenstrieb heraus teilweise selber angefressen. Die Bilder die wir Ihnen hier zeigen sind nichts für schwache Mägen und bezeugen jedoch das immer wieder zu findende Leid unserer kleinen Freunde. Auf unbestimmte Zeit werden wir hier Tiere sitzen haben, denen wir mit viel Geduld und Liebe sowie Tierärztlicher Versorgung zeigen müssen, dass das grausamste Geschöpf auf Erden auch andere Seiten hat außer sinnlose Qualen zuzufügen.